Breitbandnetze

Mehr Bandbreite für neue Dienste 

Die fortschreitende Digitalisierung in modernen Produktionsanlagen, dezentrale Bürostrukturen sowie die zunehmende Anzahl mobiler oder Home Office-Arbeitsplätze führen zwangsläufig zu einem überproportional steigenden Internet-Datenverkehr mit dementsprechend hohem Bandbreitebedarf. Aber auch moderne Streaming-Dienste wie Fernsehen über das Internet und Video on Demand erfordern Bandbreiten, die nur durch modernste Glasfasertechnologien in Verbindung mit modernen VDSL-Vectoring-Systemen „in der letzten Meile", realisiert werden können. 

Die FMBE bietet Lösungen für die verschiedensten Herausforderungen:

FTTx- City-Netze

Die Breitbandinitiative der Bundesregierung mit der Förderung von schnellen Internetzugängen spiegelt den großen Bedarf an kurzfristig verfügbaren breitbandigen Festnetzverbindungen in Deutschland wider. Hierbei gibt es zwei Optionen:
>> Die leistungsfähigere, aber auch kostenintensivere Variante „Fiber to the Building/Home" wird schwerpunktmäßig in Städten und Neubau-/Gewerbegebieten angewendet. Hier wird die Glasfaser bis zum Hausübergabepunkt im Keller bzw. bis in die Wohnung verlegt.
>> Die Variante „Fiber to the Curb" nutzt das vorhandene Kupfer-Anschlussnetz in Verbindung mit modernster VDSL-Vectoring-Technik für Datenraten bis zu 100 Mbit/s. Hier erfolgt die Glasfaserversorgung bis zu den ehemaligen Verteileinrichtungen für die Teilnehmeranschlüsse (KVz), welche fallweise um Gehäuse mit der Systemtechnik erweitert oder gegen diese ausgetauscht werden.


Überbau von OPAL-Bestandsnetzen

Ein Sonderfall der FTTx-Netze sind passive und aktive OPAL- Netze (Optische Anschlussleitung), die in den 90er Jahren im Zuge des Telekommunikationsausbaus in den neuen Bundesländern errichtet wurden. Gerade die HYTAS-Netze mit aktiven Verteilern sind in die heutige All-IP-Netzstruktur nicht wirtschaftlich integrierbar und müssen mit moderner Technik überplant und überbaut werden. Für optimale Lösungen sind hier umfassende Kenntnisse der HYTAS-Technik, die heute nicht mehr vermittelt werden, notwendig.


Glasfaser-Anbindungen von Geschäftskunden und Mobilfunkstationen

Sowohl für die Ableitung des steigenden Mobilfunkverkehrs an die Netzknoten, als auch zur Versorgung von Geschäftskunden bei steigendem Bandbreitebedarf, ist die nachträgliche Herstellung einer Glasfaserverbindung zwischen Standort und vorhandenem Glasfaser-(Stadt-)Netz notwendig. Hierzu werden die vorhandenen Faserkapazitäten analysiert und Faserwege optimiert, um die wirtschaftlichste Lösung unter bestmöglicher Vermeidung von (teuren) Tiefbauarbeiten für den Lückenschluss zu erreichen.


Systemtechnik-Integration

Neben dem passiven Glasfasernetz spielt in modernen FTTx-Netzen die Systemtechnik hinsichtlich der erzielbaren Bandbreite. eine entscheidende Rolle. Im Teilnehmerbereich sind dies bei Kupferleitungen aktuell die VDSL-Vectoring-Systeme, bei Geschäftskundenanschlüssen über Glasfaser die DWDM-Teilnehmersysteme.


Die FMBE unterstützt ihre Kunden mit umfangreichen Dienstleistungen für passive und aktive Netzinfrastruktur-Maßnahmen.

Unser Leistungsportfolio:

Leistungsportfolio Breitbandnetze

Düker und Leitungstunnel

Straße – Bahn – Fluss 

Für den reibungslosen und sicheren Betrieb von Versorgungsleitungen ist insbesondere bei Sonderbauwerken wie Fluss-, Bahn- und großen Straßenquerungen ein professionelles technisches Know-how bei der Leitungslegung gefragt. 

Für die Realisierung dieser Sonderbauwerke mittels Düker- und Leitungstunneln gibt es einen starken Partner, dessen Ingenieure und Techniker mehr als 15 Jahre Erfahrung aus über 400 erfolgreichen Projekten aufweisen. Wir planen und realisieren Düker- und Leitungstunnel für sämtliche Medien: Strom, Wasser, Gas oder Kommunikationsleitungen – natürlich auch in Kombination. 

Dabei nutzen wir immer den für Sie optimalen Weg: Wo es sinnvoll ist, kommen Bagger ebenso zum Einsatz wie Einspülverfahren oder diverse Rohrvortriebe.
Die Experten der FMBE sind mit allen Bautechnologien bestens vertraut.

Unser Leistungsportfolio:

Leistungsportfolio Duker

(W)LAN-Netze

Der stetig wachsende Bandbreitebedarf erfordert auch ein Umdenken in der Datennetzinfrastruktur und zwar ganz unabhängig davon,
ob diese kabelgebunden oder kabellos ist.

Wir bieten Ihnen gerne einen Anstoß für neue Lösungsansätze bei der Werkskommunikation:

Kabelgebundene Infrastruktur (LWL)

Was heute in Weitverkehrs- und Ortsnetzen schon Standard ist, können Sie sich ebenfalls zu Nutze machen: Durch den Einsatz von Leerrohr-Systemen (Speedpipe®-Rohrverbünden) gepaart mit der Einblastechnik können Sie Ihre Endgeräte oder Maschinen jederzeit flexibel von zentralen Systemen anbinden. 

Die Vorteile: 

>> Lichtwellenleiter sind unempfindlich gegen elektromagnetische Einwirkungen und besitzen eine höhere Reichweite.

>> Im Störungsfall können Fasern einfach aus- und wieder eingeblasen werden und behindern so den Betriebsablauf nicht, da nur an den Endpunkten und der Störstelle selbst gearbeitet wird.


Kabellose Infrastruktur (WLAN)

Bei der kabellosen Infrastruktur (WLAN) liegt unser Fokus auf der Funkseite. Durch neue Nutzungsprofile und die heute gängige, flächendeckende Versorgung stehen viele IT-Verantwortliche vor funktechnischen Herausforderungen: 

  • >> Erhöhte Endgeräteanzahl
    Durch neue Technologien und Trends wie IoT (Internet of Things), BYOD (Bring Your Own Device) und der Vielzahl an IP-fähigen Geräten pro Anwender erhöht sich die Teilnehmerzahl im Funknetz enorm. 
  • >> Funkzellenüberlappung durch Verkleinerung
    Ebenso kann durch die Überlappung gleicher Funkzellen unbeabsichtigt eine große Funkzelle gebildet, die anstelle geplanter 30 Clients nun auf einmal das x-fache beinhaltet. 

Beides führt dazu, dass sich die Endgeräte die gleiche Bandbreite teilen müssen und die Verbindung entsprechend verlangsamt wird. Eine detaillierte Funkplanung ist deshalb unerlässlich.


Wir unterstützen Sie gerne bei der Festlegung Ihrer Anforderungen als Grundlage für die Planung.

Unser Leistungsportfolio:

Leistungsportfolio WLAN