Sichere Notfallkommunikation am Flughafen Frankfurt

BOS-Funkversorgung des Terminal 2 für die Fraport AG

Gerade in sicherheitskritischen Gebäuden wie Flughäfen ist eine moderne und vor allem ausfallsichere Kommunikation von Sicherheitsbehörden wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten (BOS) unerlässlich. Der Betreiber des Frankfurter Flughafens Fraport vertraut deshalb auf das fundierte Knowhow der FMBE bei der BOS-Funkversorgung.

Zuletzt stellten wir hier ein umfangreiches, zweijähriges Projekt im Terminal 2 fertig, wo sowohl die Gates, Check-in- und Wartebereiche (Pavillons), als auch die Brückenbauwerke mit BOS-Digitalfunk versorgt wurden. Zusätzlich wurde vorfeldseitig, also oberhalb einer Fahrstraße, die Redundanzversorgung verlegt sowie die Grundversorgung um eine Ebene höher durch den Transitbereich verlagert.

Zahlreiche Herausforderungen machten das Projekt für unsere Experten sehr anspruchsvoll. Unter anderem musste jeder Pavillon nach Bauabschluss provisorisch in Betrieb gehen, da die neuen Verstärker für die Digitaltechnik noch nicht eingebaut waren. Nach einer zweitätigen Umschaltaktion von Analogtechnik auf Digitaltechnik wurden diese Provisorien schließlich wieder zurückgebaut und an die neuen Verstärker angeschlossen. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Fraport und deren Fachplaner und Funkwerkstatt konnte diese organisatorische Herausforderung allerdings professionell abgewickelt werden. Darüber hinaus kamen auch zusätzliche Änderungen des Kabelverlaufs auf, welche wegen der Örtlichkeiten nicht nach Plan umgesetzt werden konnten.

Um außerdem den laufenden Flughafenbetrieb so wenig wie möglich zu stören, wurden etwa 30-40% des Projekts in Nachtarbeit abgewickelt.

Trotz all dieser Herausforderungen wurde das Projekt mit einem gewohnt professionellen Ergebnis an den zufriedenen Kunden übergeben.

Details

  • Kunde:
    Fraport AG
  • Bereich:
    Funknetze
  • Leistungszeitraum:
    4. Quartal 2015 - 4. Quartal 2017
  • Leistungsumfang:
    Eingezogene Kabellänge ca. 2900m, verschiedene Typen; 6 Bauabschnitte; ca. 30-40% Nachtarbeit mit Scherenarbeitsbühne; Arbeitsorte waren Vorfeld, Transitbereich und Gepäckabfertigung