Zeitgemäße BOS-Funktechnik in der Schüco-Arena Bielefeld

Mehr Sicherheit durch Modernisierung zum digitalen Tetra-Behördenfunk

Um den steigenden Sicherheitsansprüchen an die BOS-Kommunikation in Fußballstadien gerecht zu werden, wurde in der Schüco-Arena Bielefeld eine Modernisierung der analogen BOS-Funktechnik auf den zeitgemäßen digitalen Tetra-Behördenfunk-Standard notwendig.

Für den damit beauftragten Generalunternehmer Vision2Comm verantwortete die FMBE die schlüsselfertige Realisierung des passiven Netzes sowie der Systemtechnik, inklusive Versorgungs- und Abnahmemessungen.

Dabei erforderte die Struktur der zu versorgenden Flächen und Räumlichkeiten den Einsatz einer optischen Master-Unit (OMU) mit 3 Repeatern. Als Sende- und Empfangskomponenten für das HF-Signal wurden Leck-Kabel bzw. Antennen in den Fluren und Lounges eingesetzt.
Üblich auftretende Unterbrechungen oder Einschränkungen der Arbeiten im Stadionbetrieb, wie z.B. Events in den vermieteten Lounges, stellten für unser erfahrenes Team keine Probleme dar.

Eine echte Herausforderung war hingegen die kurz vor Beginn der Bundesligasaison von den Behörden geforderte Änderung der Anbindung an die BOS-Basisstation.
Obwohl im Vorfeld bereits genehmigt, machte dies eine andere Ausrichtung der Anbindeantenne, eine komplett neue Parametrierung der OMU sowie die Wiederholung der bereits durchgeführten Versorgungs- und Abnahmemessungen innerhalb kürzester Zeit notwendig.

Durch die sehr gute und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit dem technischen Bereich des Stadion-Managements, das professionelle Projektmanagement der FMBE und unsere routinierten Servicetechniker konnte jedoch auch dieses Problem gelöst werden.
Somit wurde die neue, moderne Tetra-BOS-Funkanlage termin- und qualitätsgerecht übergeben.

Details

  • Kunde:
    Vision2Comm/ Schüco-Arena Bielefeld
  • Bereich:
    Funknetze
  • Leistungszeitraum:
    01.04.2016 - 10.08.2016
  • Leistungsumfang:
    Projektleitung, Montage und Inbetriebnahme einer Tetra BOS Opt. Master Unit mit 3 Repeatern, Verlegung von ca. 1.800m HF-Leckkabel und ca. 400m LWL-Kabel; Montage von 50 HF-Baugruppen (Tapper/Splitter); Montage von 30 Antennen; Brandschutz; Stahlbau; HF-Kabelmessungen; Versorgungsmessung mit ROMES 4 Messsystem; Durchführung von Test-Calls; Dokumentation